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Westfalen-Süd: „Auf zur Werkstätten-Messe!"

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Unser Gastautor Andy Wender bei Arbeiten für den Messestand.

Andy Wender (26) arbeitet seit fünf Jahren in der Schreinerei der Sozialwerk St. Georg LenneWerk gGmbH in Schmallenberg. Die Beschäftigten fertigen dort für die Eigenmarke „Lanzenreiter“ gemeinsam Möbel wie Tische, Bänke oder Hocker und Accessoires wie Schlüsselbretter, Garderoben und Frühstücksbrettchen. Grund genug, mit diesen attraktiven Eigenprodukten im Gepäck im April 2016 zur „Werkstätten-Messe“ nach Nürnberg zu fahren – und zwar erstmals mit den Klientinnen und Klienten. Diese Premiere hat unsere Stiftung mit insgesamt 3.000 Euro gefördert, damit die Beschäftigten durch die Präsentation ihrer Arbeit eine Form der Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren und sie an allen Prozessen der Erstellung und Vermarktung teilhaben können. Andy Wender berichtet für uns:

Mit dem Bau unseres Messestandes – aufgebaut rund 36 Quadratmeter groß – haben wir im Februar 2016 begonnen und parallel dazu die Produktion der Möbel und anderen Einrichtungsgegenständen erhöht, damit wir den Kunden auf der Messe auch schöne Dinge anbieten können. An der Produktion habe ich fleißig mitgearbeitet: Bretter zugeschnitten und verleimt, geschliffen und lackiert. Die Arbeit an den Lanzenreiter-Produkten, die mir sehr gut gefallen, macht mir immer großen Spaß.

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Die begehrte „Lanzenreiter“-Kollektion: ein Beleg für die Neuausrichtung von Werkstätten-Arbeit an den Kundenbedürfnissen mithilfe von Eigenmarken. (Fotos: Petra Becker / Marion Göddecke)

Wirklich aufregend war das Beladen des LKW‘s, weil neben dem zerlegten Messestand ja auch alle Möbelstücke und mehr hineinpassen mussten. Da haben wir einige Stunden schwer arbeiten müssen, um alles zu verstauen. Aber es hat geklappt! Ein Team ist dann am Dienstag mit dem LKW und einem Bulli vorgefahren, hat am Mittwoch den Stand aufgebaut und diesen dann von Donnerstag bis Sonntag betreut. Ich bin mit 15 weiteren Beschäftigten und vier Mitarbeitenden am Donnerstag, 14. April, ebenfalls nach Nürnberg gefahren.

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Die stolze Besuchergruppe der Lenne-Werkstatt am „Lanzenreiter“- Stand in Nürnberg.

Am Freitagmorgen ging es dann auf für uns zur Werkstätten-Messe: Wow, der erste Eindruck war gigantisch. So viele Menschen an so vielen Ständen mit so vielen unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen! Den weiteren Tag habe ich dann gerne an unserem tollen Messestand verbracht. Es war sehr schön zu erleben, dass die Besucher unsere Möbel und Dekorationsartikel bestaunt und auch viele Dinge gekauft haben. Ich glaube, die Mühe hat sich sehr gelohnt. Nach dem anstrengenden Tag auf der Werkstätten-Messe sind wir abends noch zum Essen gegangen und am nächsten Tag haben wir dann nach dem Frühstück die Heimreise Richtung Schmallenberg angetreten. Am darauffolgenden Montag habe ich dann geholfen, den LKW wieder zu entladen. 

Für mich war es ein tolles Erlebnis, zu sehen, dass unsere selbstgebauten Möbel und Accessoires bei vielen Menschen so gut angekommen sind, denn das bestätigt mich und meine Kollegen aus der Schreinerei in unserer Arbeit. Auch das Mitarbeiten an unserem Messestand hat mir viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder dort vertreten sind und ich erneut die Gelegenheit habe, dorthin zu fahren. Auch im Namen meiner Mitfahrer möchte ich mich bei der Stiftung und den Spendern bedanken, dass sie diese Fahrt möglich gemacht haben. 

Liebe Leserin, lieber Leser, bitte helfen Sie mit, noch mehr Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, ihre intensive Arbeit zu würdigen, indem sie ihre Arbeitsergebnisse bei einer solchen bundesweit anerkannten Fachmesse direkt dem Publikum präsentieren und die Herstellungsprozesse erklären können. Mit diesen Beträgen können Sie Folgendes übernehmen – herzlichen Dank im Voraus für Ihre Spende:

  • Verpflegung je Teilnehmer: 25 Euro
  • Unterkunft je Teilnehmer: 50 Euro
  • Messe-Eintrittsgelder für alle Mitfahrenden: 100 Euro

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