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Ein Bistro, bitte!

Auf vielfachen Wunsch von Beschäftigten der Lenne-Werkstatt in Schmallenberg soll es dort bald wieder einen Cafébetrieb geben: „Ein Bistro, bitte“, lautet die Bestellung – und diesen Kundenwunsch möchten wir gemeinsam mit Ihnen, liebe Freunde und Förderer der Stiftung, herzlich gerne erfüllen!

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Werkstattratsvorsitzender Thomas Rehbeck setzt sich für ein neues Bistro in Schmallenberg ein.

„Die Menschen vor Ort sind Feuer und Flamme für dieses Projekt“, schildert Holger Gierth, Bereichsleiter der federführenden Sozialwerk St. Georg Westfalen-Süd gGmbH. Das Projekt solle die Möglichkeit bieten, voraussichtlich sechs bis acht Menschen mit Assistenzbedarf attraktive und öffentlichkeitswirksame Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die konkreten Aufgaben bei der Bewirtschaftung des Bistros: Organisation der Aufgabenverteilung, Service und Verkauf, Zubereitung von Speisen und Getränken. Das Angebotssortiment in Richtung Speisen, Snacks, Kuchen, Getränke & Co. soll dabei mit dem Werkstattrat abgestimmt werden, um die Wünsche der Beschäftigten zu berücksichtigen. „Die begleitenden Mitarbeitenden sollen die Stärken und Neigungen der einzelnen Beschäftigten in zielgerichtetes Handeln lenken, fördern und durch positive Erlebnisse Arbeitserfolge vermitteln“, erläutert Holger Gierth das Konzept. Die Hoffnung des Projektverantwortlichen: „Durch die verschiedenen Aufgabenbereiche im Bistrobetrieb, die fachgerechte Anleitung und die Erfahrungen im laufenden Arbeitsbetrieb können sich Beschäftigte möglicherweise sogar für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren“.

Thomas Rehbeck, Beschäftigter im Werkstatt- Bereich „SIMS“ (Schmallenberger Industrie- und Montage-Service) und erster Vorsitzender des Werkstattrates, erläutert, warum das Projekt für die Menschen von Bedeutung ist: „Die Außenarbeitsplätze, die durch das Bistro geschaffen werden können, würden den Beschäftigten hier ein berufliches Weiterkommen ermöglichen. Durch externe Kunden hätten wir eine dem allgemeinen Arbeitsmarkt ähnlichere Situation. Und natürlich wäre es für alle anderen Beschäftigten hier eine Möglichkeit, sich in unmittelbarer Nähe wieder preiswerter etwas kaufen zu können.“

Mittelfristig sollen mit dem Angebot auch Mitarbeitende umliegender Firmen, Radfahrer auf dem „Sauerlandradweg“ vor der Tür, Wanderer auf dem nahen „Rothaarsteig“ und Schmallenberger Bürger angesprochen werden. Auch ein Catering-Service bei internen oder externen Veranstaltungen und ein Außer-Haus-Verkauf per „Rollwagen oder Bauchladen“ ist denkbar, so Holger Gierth. Gemeinsam mit Projektkoordinatorin Anne Möx und in Kooperation mit der Sozialwerk St. Georg Werkstätten gGmbH entwickelt er nun das Vorhaben weiter.

Jetzt kommt es auf Sie an, liebe Leserin, lieber Leser: Bitte spenden Sie, damit wir dieses 13.000-Euro-Projekt gemeinsam „anpacken“ und eine neue Küche samt Zubehör plus Bistro-Mobiliar und Dekoration anschaffen können!
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