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Westfalen-Nord: Endlich wieder lachen

kinder pferd
Salim (l.) und Nazahni grüßen die Leserinnen und Leser des Stiftungsbriefs (Fotos: Stefan Kuster)

Zweimal in der Woche können junge Flüchtlinge auf dem Reitplatz des Bauernhofs des Sozialwerks St. Georg an einer Reittherapie teilnehmen: dienstags nutzen zwei Kinder das Angebot, freitags vier junge Erwachsene. Ich fahre an einem Dienstag im Mai nach Ascheberg:

Nazahni, 4 Jahre, führt Night Star – „Nighty“, wie sie ihn liebevoll bei seinem Spitznamen nennt – schon ganz selbstbewusst am Halfter auf die Koppel. „Mit dem Fahrrad, von Herbern“, antwortet Vater Mustafa (28) auf die Frage, wie sie jede Woche hierhin zum Bauernhof kommen. Seit einem halben Jahr sind sie jetzt in Deutschland, und dafür klappt es mit dem Deutsch schon ganz gut bei Vater Mustafa. Nazahni ist erst noch ein wenig scheu – aber dafür traut sie sich in dieser fünften Stunde sogar schon, „verkehrtherum“ auf dem Sattel zu reiten, mal alleine, mal zusammen mit Salim (5).

„Wie die einheimischen Menschen mit Assistenzbedarf, so üben auch die jungen Flüchtlinge beim Umgang mit dem Pferd, dem Putzen und Führen, Verantwortung fürs Tier“, sagt Jörg Stratmann. Der Fachleiter bedankt sich bei unserer Stiftung und erläutert: „Unser Therapiepferd Night Star ist mehr als gut ausgelastet, darum haben wir uns schon einmal umgeschaut: Die achtjährige braune Tinka-Stute Clara wird die ideale Ergänzung sein – etwas größer, mit breiterem Rücken und auch sehr gelassen.“

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Josef Heubrock ergänzt: „Das Therapeutische Reiten steigert das Selbstbewusstsein enorm: Mit der Zeit trauen sich die Kinder, das Pferd zu führen, und merken: Das Pferd geht dahin, wohin ich will.“ Der Reitausbilder für Menschen mit Behinderung erzählt von der Freitagsgruppe: „Da ist eine junge Frau, sie war stark traumatisiert von Krieg und Flucht, machte nichts ohne ihren Bruder. Man merkt bei ihr und vielen Flüchtlingen, dass sie viel mitgemacht haben müssen. Aber selbst sie geht inzwischen einfach auf den Reitplatz, ist selbstständiger geworden und kann wieder lachen!“ Und wie zum Beweis strahlt auch Nazahni am Ende der heutigen Reitstunde mit Salim um die Wette.

Liebe Leserin, lieber Leser, bitte zaubern Sie ein Lächeln ins Gesicht weiterer junger Menschen und spenden Sie, damit wir nicht nur den Reitunterricht, sondern auch ein neues Therapiepferd bezahlen können und „Night Star“ Entlastung erhält. Hier Beispiele, was Ihre Spende möglich macht:

  • 1 Gruppen-Reitstunde: 60 Euro
  • 1 Einzelförderung: 20 Euro
  • 1 Kurs Therapeutisches Reiten (10 Stunden): 200 Euro (einzeln) bis 600 Euro (Gruppe)
  • 1 Therapiepferd „Clara“, Kaufpreis: 4.000 Euro

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