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Ruhrgebiet: „Kunstrad… oder was treibt sie an?“ –

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Ein zufriedener Künstler nach vollendeter Arbeit: Martin Koch vor seinem Lieblingsbild. (Fotos: Marius Perszewski)

… unter diesem Titel fand im September in Gelsenkirchen eine Kunstausstellung des Ateliers „Farbecht“ statt. Kunstschaffende des Tagesstätten-Verbunds des Sozialwerks hatten die hier ausgestellten Werke zwischen 2009 und 2016 geschaffen. Am 23. September, einem Freitagabend, fand die Vernissage und Eröffnung der Ausstellung statt, die Marius Perszewski für uns besuchte. Hier sein Bericht:

Beim Betreten des Raumes, nach einer herzlichen Begrüßung mit einem Getränk, fällt sofort die warme, freundliche Atmosphäre auf, die im „Stadtbauraum“ – einem schönen Gebäude im Industriestil mit hohen Decken und angenehmer Beleuchtung – für ein nettes Miteinander sorgt. Die Band „Diagnosefrei“ trägt mit Livemusik zu der gelungenen Stimmung bei. Der erste Gedanke ist: „Hier wurde an alles gedacht.“ Nach einer Einführung in den Abend, von Fachleitung Martina Lange und Geschäftsführerin Claudia Hagel gehalten, ergreift Stiftungsvorstand Dieter Czogalla das Wort. In seiner emotionalen Rede ist es ihm besonders wichtig, dass Menschen „nach ihren Stärken beurteilt werden“ und „Kunst genau dieses Ziel verwirklicht“. Denn Kunst verbindet, Kunst symbolisiert Lebensfreude und, nach einem Zitat von Pablo Picasso: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele”.

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Martin Koch (3. v. l.) nimmt zusammen mit weiteren Kunstschaffenden bei der Vernissage an einem Podiumsgespräch teil.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal male“ erzählt mir anschließend Martin Koch, einer der sympathischen Künstler des TagesstättenVerbunds. Er besucht erst seit einem halben Jahr zweimal in der Woche die Kreativgruppe, und sein Talent ist unverkennbar. Lächelnd zeigt er mir eines seiner Werke und sagt: „Das ist mein Lieblingsbild“. Zu sehen ist ein Baum auf einer kleinen Insel, der vom Mond erleuchtet in blau-weißen Farben aus der Dunkelheit hervortritt. Das Bild wirkt auf mich „verzaubert“ und passt perfekt zu der Veranstaltung, denn hier wirkt alles etwas anders, hier stehen nicht die Unterschiede im Mittelpunkt sondern die große Gemeinsamkeit: das Interesse an der Kunst. 

Für Martin Koch bedeutet die Kunst „gesetzte Ziele zu erreichen“. Gleichzeitig sei es „eine schöne Arbeit“, die seiner Tagesstruktur zugutekomme. Der Gedanke, „seine Vorstellungen umzusetzen“, ist eine große Motivation. So beschreibt er das Gefühl als „positiven Kick“, wenn man sieht, wie ein Bild „Stück für Stück schöner wird“. Die Frage, wie er sich fühlt, wenn er seine eigenen Werke hier ausgestellt sieht, ist für ihn eine leichte, so ist seine Antwort kurz und knapp: „Stolz“. Stolz ist ein passendes Wort, denn alle, die diesen tollen Abend ermöglicht haben, können stolz sein, besonders die Künstlerinnen und Künstler. Martin Koch ist es wichtig zu erwähnen, wie groß die gelieferte Unterstützung in der Gruppe ist und wie sehr die Künstler von den Assistenten ermutigt werden, ihre Kreativität auszuleben. Mit viel Verständnis gehen sie auf die Bedürfnisse und Wünsche der Klienten ein. „Uns fehlt es hier an nichts“, sagt Martin Koch auf die Frage, wie es mit der Beschaffung von Werkzeugen und Materialien aussieht. „Ich bin super dankbar für die vielen Möglichkeiten“, ergänzt er mit einem Lächeln.

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