Anna W. lebt in einer Außenwohngruppe des Hauses Davert in Ottmarsbocholt. Sie berichtet von einem tollen Reiterlebnis, das wir für Sie im Foto festgehalten haben: „Ein lebendiges Pferd – das hat sich so schön weich angefühlt!“ Bezugsbetreuerin Maria Borges über die 24-Jährige: „Sie ist sonst eher zurückhaltend, kommt nicht so
aus sich heraus. Aber wenn es ein dauerhaftes therapeutisches Reitangebot gäbe, wäre das toll für sie – und auch für andere Bewohnerinnen und Bewohner!“
Beim therapeutischen Reiten setzen die Mitarbeitenden speziell ausgebildete Pferde ein. Diese zeichnen sich durch ihren geduldigen, sensiblen und kontaktfreudigen Charakter aus. Angeleitet werden sie von erfahrenen Pädagogen wie Jörg Stratmann (32). Der ausgebildete Voltigier- und Reitpädagoge brennt darauf, therapeutische Erfolge mit den betreuten Menschen erzielen zu können. Und auch die Teilnehmenden möchten mit den Pferden und ihren Anleitern am liebsten bei jedem Wetter arbeiten und lernen. Jörg Stratmann bekräftigt: „Der pädagogisch angeleitete Umgang mit den Pferden vermittelt Menschen mit Behinderung in besonderer Weise Selbstbewusstsein, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Verantwortungsgefühl. Und es macht obendrein Spaß!“ An Anna W. erinnert er sich lebhaft: „Als sie zum ersten Mal auf einem unserer Pferde saß, da hat sie angefangen zu strahlen, da ist sie aufgeblüht, hat das mit allen Sinnen wahrgenommen.“

- Voltigierpädagoge Jörg Stratmann wünscht sich für Anna W. einen überdachten Reitplatz.
„Bitte bringen Sie unser Therapeutisches Reiten unter ein sicheres Dach!“, sagt auch Bernhard Bültmann, Einrichtungsleiter des Bauernhofs Ascheberg, wo der Platz entstehen soll, und erläutert: „Helfen Sie uns, unserem Traum von einem überdachten Reitplatz näher zu kommen!“ Dieter Kornmann, Geschäftsführer des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Nord, erläutert: „Nicht alles, was wir für eine optimale Förderung unserer Klienten dringend brauchen, können wir mit öffentlichen Mitteln finanzieren – so auch nicht den geplanten Reitplatz.“ Zwar ist hier keine aufwändige Halle notwendig, aber zumindest ein Dach und Geld für die überschaubaren laufenden Kosten werden benötigt.
„Ich würde gerne wieder so eine Reitstunde machen“, sagt Anna W. noch. Das würde die Stiftung Sozialwerk St. Georg gerne mit Ihnen zusammen möglich machen, liebe Leserin, lieber Leser. Helfen Sie uns, damit Anna W. und andere Frauen und Männer durch das Therapeutische Reiten weitere Fortschritte machen, ihr Selbstbewusstsein stärken können, Lebensqualität gewinnen!
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende oder Zustiftung, die wir für den Unterhalt des neuen Reitplatzes einsetzen werden – auch eine Patenschaft ist möglich. Jeder Betrag hilft! Hier einige Preisbeispiele:
- 20 Minuten Reitunterricht (= 1 Therapieeinheit): 20 Euro
- Reitkappe oder Zaumzeug: je 100 Euro
- Patenschaft für ein Pferd im Monat: 200 Euro (Betrag ist auch teilbar)
- Reitsattel: 1.500 Euro
Unser Faltblatt zum Reitplatz-Projekt können Sie im Infokasten rechts auf dieser Seite ansehen oder herunterladen oder auch gerne in der Stiftungsverwaltung bei Sabine Weißig telefonisch anfordern (Tel. 0209 7004-276).
Ihre Hilfe kommt an – schnell, direkt, unbürokratisch. Im Namen der Menschen mit Behinderung sagen wir: Danke!
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