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Westfalen-Nord: Samba in Ascheberg

Schon bald sollen heiße Sambarhythmen durchs nördliche Westfalen klingen: Mitarbeitende und Klienten des Sozialwerks im Kreis Coesfeld möchten gemeinsam das südamerikanische Lebensgefühl in die Region holen. Später sollen sogar Interessierte von außerhalb mitmachen können bei „Samba Batacuda“ – ein wahrhaft integratives Unterfangen, das die Stiftung Sozialwerk St. Georg gerne mit Ihrer Hilfe möglich machen möchte.

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Losgehen soll es mit der neuen Musikgruppe ab 2011 in der Tagesstätte „Werkhaus Ascheberg“. Ein musiktherapeutisch erfahrener Percussionlehrer wird die Gruppe von maximal 25 Personen 14-tägig unterrichten und anleiten. Die Teilnehmenden sollen verschiedene Instrumente ausprobieren und gemeinsam brasilianische Rhythmen einstudieren. Elisabeth Spörk, Einrichtungsleiterin des Hauses Davert in Senden-Ottmarsbocholt und des Marienheims Olfen, hat das Konzept gemeinsam mit Doris Grahammer, Fachreferentin des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Nord, entwickelt: „Die Idee ist uns beim Patronatsfest des Sozialwerks gekommen, als wir eine Theatergruppe mit Klienten des Sozialwerks aus Gelsenkirchen gesehen haben. Auch die Menschen mit Behinderung hier werden durch ihr Mitwirken in der Sambagruppe lernen, sich darzustellen – das stärkt ihr Selbstbewusstsein, und sie lernen dabei auch noch ein Musikinstrument. Viele Klienten können sich sprachlich nicht so gut ausdrücken – beim Trommeln aber ist Musik die Sprache.“ Es ist erwiesen, dass das Spielen von Percussion- Instrumenten auch dazu beiträgt, motorische Aktivitäten bei den Klienten herauszufordern. Sie können eigene Aktionen bewusster wahrnehmen und „sich spüren“, Emotionen und Spannungen besser ausdrücken und abreagieren. Trommeln fördert die Kreativität, Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit. Die Klienten werden insgesamt „sozial sensibler“: die Musik weckt oder intensiviert Gemeinschaftsgefühle.

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Peter M. möchte trommeln – bitte spenden Sie, damit dies möglich wird! Hier sehen Sie ihn vor dem „Weißen Haus“ (das Kunstwerk im Hintergrund haben er und die weiteren Bewohner selbst geschaffen).

Klient Peter M. wohnt in der Außenwohngruppe „Weißes Haus“ des Bauernhofs Ascheberg. Der 50-Jährige arbeitet tagsüber in einer WfbM-Montagegruppe der Werkstatt in Nordkirchen. Er hat bereits erste musikalische Erfahrungen sammeln können und freut sich, wenn „Samba Batacuda“ zustande kommt: „Ich habe das damals auch gemacht, als ich im Urlaub war. Da habe ich auch getrommelt, das war gut. Möchte ich wieder machen, mit meiner Verlobten zusammen!“

Die Stiftung Sozialwerk St. Georg will für insgesamt rund 7.000 € 25 Instrumente anschaffen und den Musikunterricht im ersten Jahr finanzieren. Spenden Sie bitte, liebe Leserin, lieber Leser, damit die Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer oder gerontopsychiatrischer Erkrankung schon bald lostrommeln können. Herzlichen Dank! Hier einige Preisbeispiele:

  • 1 Instrument „Kuhglocke“: 30 €
  • 1 Stunde Musikunterricht: 60 €
  • 1 große Trommel: 220 €
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Einrichtungsleiterin Elisabeth Spörk freut sich auf „Samba Batacuda“

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