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Westfalen-Süd: Motocross in Schmallenberg

Motorradsport verlangt allerhöchste Konzentration, Körperbeherrschung und die Fähigkeit, sich selbst richtig einzuschätzen; Erfolg und Misserfolg gehören ebenso dazu. Aufbauend auf dem bereits vorhandenen Sportangebot, können junge Klienten mit sozialen Anpassungsstörungen im Wohnverbund Schmallenberg hier nun mit stiftungsfi nanzierten Motorrädern lernen, den Erfolg zu schätzen und mit Misserfolg umzugehen. Lesen wir, was Marc Padberg (Regionalleitung), Mike Steinhanses (Fachleiter) und Christian Schiller (Persönlicher Assistent) zum neuen Angebot Motocrossfahren erzählen:

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Simon Reitmeyer (rechts) lebt im Haus Schmallenberg, einem Angebot der Wiedereingliederung mit 21 Plätzen. Tagsüber arbeitet er derzeit in der Kaminholz-Produktion der benachbarten Lenne-Werkstatt und möchte gerne ein Praktikum im Tiefbau machen. Der 21-Jährige freut sich schon darauf, demnächst selbst eine der Maschinen auf nicht-öffentlichem Gelände zu steuern: „Das gibt bestimmt einen Adrenalinschub“, strahlt er. Zu Dominic Reimann (links) erfahren Sie mehr auf Seite 2. (Foto: Clemens Sathgunam)

Das Projekt „Motocross“ konnte nach einem Jahr der Planung nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Es bereitet nicht nur denKlienten des Hauses Schmallenberg, sondern auch den motorsport begeisterten Mitarbeitenden große Freude. Zunächst galt es, alle juristischen und versicherungstechnischen Fragen zu klären. Und natürlich: kein Motocross ohne die Anschaffung geeigneter Cross-Maschinen und der zugehörigen Ausrüstung! Klienten, die trotz fehlender Vorkenntnisse freiwillig den Ritt auf den Maschinen wagen wollten, waren schnell gefunden. Im August 2017 fand das erste Training auf dem Gelände des Crossclubs Vosswinkel statt. Neben dem Fahrspaß stehen die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie die Förderung von Absprachefähigkeit und Verantwortungsbewusstsein bei diesem Projekt im Vordergrund. Nicht zuletzt gehört auch eine ordentliche Portion Mut dazu, den nein geringes Verletzungsrisiko fährt auch bei bester Vorbereitung stets mit.

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Motocross ist laut Wikipedia „eine Motorrad- und Quad-Sportart. Gefahren wird auf geländetauglichen Fahrzeugen mit langen Federwegen, progressiver Federkennlinie und grob stolligen Reifen. ‚Motocross‘ ist eine Kontraktion der beiden Wörter Motorcycle (Motorrad) und Cross Country (Geländefahrt)“.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Stiftung Sozialwerk St. Georg für die finanzielle Unterstützung. Weiterhin danken wir Hans-Peter Figge für die Projektidee, dem früheren Einrichtungsleiter Helmut Sieker für das ursprüngliche Konzept und dem Vorsitzendendes Crossclubs Vosswinkel, Detlef Brake, der das Vereinsgelände für das Projekt Motocross freigegeben hat.

Liebe Leserin, lieber Leser, helfen Sie mit, jungen Menschen neue Erfahrungsbereiche aufzutun, ihnen zurückzumelden, dass sie sich und anderen beweisen können, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Bitte spenden Sie, damit diese Menschen ihre Stärken zeigen und sich so Gemeinsam. Stark. Machen! können. Ganz herzlichen Dank! Mit folgenden Eurobeträgen können Sie helfen:

  • 1 Protektorenweste: 70 Euro
  • 1 Paar Motorradstiefel: 100 Euro
  • 1 Motocross-Maschine: 2.500 Euro
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Dominic Reimann (22) wohnt im Haus Schmallenberg. Am liebsten würde er einen Realschulabschluss und eine kaufmännische Ausbildung machen. Aber bislang hat er schon einige Absagen auf Bewerbungencerhalten. Da baut ihn das Motocrossfahren wieder auf: „Das ist ein richtiges Glücksgefühl – immer, wenn ich Sport mache, geht es mir besser. Da kann ich meine Gedanken fließen lassen und genießen.“ Vom Mountainbikefahren her ist er die unweigerlichen Stürze zwischendurch schon gewohnt: „Da heißt es: aufstehen und weiterfahren!“ (Fotos: Clemens Sathgunam)

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